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Blick auf den Hafen in Monte-Carlo, Monaco

Geld vermehren – Ihre RS Finance Komplettanleitung

In einer Welt, in der immer weniger Menschen davon ausgehen, dass ihre Rente eines Tages zum Leben ausreichen wird, wird der eigene Vermögensaufbau immer wichtiger. Denn was nützt Ihnen ein gutes oder sogar sehr gutes Einkommen, wenn Sie es nicht langfristig in einen Kapitalstock umwandeln, der Ihnen auch ohne Einkommen regelmäßige Auszahlungen sichert – und das trotz Inflation?

In diesem Artikel erklärt Ihnen RS Finance die Grundlagen des langfristigen Vermögensaufbaus und wie Sie mit klugen Anlageentscheidungen und dem richtigen strategischen Ansatz auch ohne ein erstklassiges Einkommen finanziellen Wohlstand aufbauen können. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld für sich arbeiten lassen können. Viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis:

  • Vermögen aufbauen – warum Sparen meist nicht einmal die Inflation ausgleicht
  • Wie Geld vermehren? Diese Zutaten braucht es
  • Geld schnell vermehren: Unternehmer und Fremdkapital
  • Vermögen aufbauen mit wenig Geld – so investieren Sie richtig
  • Wie kann ich mein Geld vermehren, langfristig betrachtet
  • Vermögensaufbau Österreich mit RS Finance

Vermögen aufbauen – warum Sparen meist nicht einmal die Inflation ausgleicht

Vermögensbildung wurde und wird von den meisten Menschen leider immer noch mit Sparen gleichgesetzt. Sparen bedeutet, Ausgaben zu reduzieren. Sparen ist also immer relativ zu den Einnahmen. Denn je weniger man ausgibt, desto mehr Geld bleibt auf dem Konto. Aber damit ist es für die meisten auch schon vorbei.

Das ist der größte und unverzeihlichste Fehler, den man machen kann.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Sparen ist immer gut und richtig, denn nur wer weniger ausgibt als er einnimmt, kann auf Dauer erfolgreich sein. Aber das ist nur der erste Schritt. Denn der zweite Schritt ist, was man mit dem Geld macht. Traditionell liegt es entweder auf dem Girokonto (wo man nie genau weiß, wie viel davon für den Monat ist und wie viel als Reserve) – oder auf dem Sparbuch.

Das Sparbuch wurde Generationen als Mittel zur Vermögensbildung eingeimpft. Früher ging man jeden Monat treu zur Bank und legte sein (Bar-)Geld an. Schon damals gab es von der Bank kaum Zinsen, heute sind es oft nur noch 0,01 bis 0,05 %.

Das ist aus zwei Gründen nachteilig:

  • Wertverlust durch Inflation: Die Inflation verringert tagtäglich die Kaufkraft Ihres ersparten Geldes. Um überhaupt langfristig auf 0 herauszukommen, also kein Geld zu verlieren, müssen Ihre Zinserträge im Durchschnitt über dem Kaufkraftverlust durch die Inflation liegen.
  • Wertverlust durch Opportunitätskosten: Mit anderen Anlageformen, beispielsweise Aktien, können Sie jährlich Durchschnittsrenditen von 7 bis 9 % erreichen. Wer ein Sparbuch führt, verliert monatlich Geld durch entgangene Rendite.

Nochmal. Sparen ist gut. Aber Sie können viel einfacher 1.000 € im Jahr mehr verdienen (beispielsweise als Freiberufler oder durch kleine Nebeneinnahmen), als Sie 1.000 € mehr sparen können. Denn irgendwann ist ausgespart, Sie können nicht unendlich viel sparen.

Vermögensaufbau, und somit auch Ihre finanzielle Freiheit, kann nur funktionieren, wenn Sie Ihre Einnahmen erhöhen und wenn Ihr Geld für Sie arbeitet, also Rendite erwirtschaftet. Wenn Sie es nicht schaffen, mehr Geld zu verdienen, dann maximieren Sie wenigstens die Rendite, die Sie mit Ihrem angelegten Geld verdienen. Das können Sie beispielsweise mit

  • Aktien
  • ETFs
  • Immobilien

Illustration des Zinseszinseffektes mit Ausschnitten einer Dollar-Note

Wie Geld vermehren? Diese Zutaten braucht es

Für einen langfristig erfolgreichen Vermögensaufbau braucht es vier Grundzutaten und – es geht auch ohne – eine Spezialzutat:

  1. Faktor Zinseszins und Zeit

Angenommen, Sie haben 10.000 € und legen dieses Geld mit einer Rendite von 5 % an. Dann haben Sie am Ende des ersten Jahres 10.500 €. Wenn Sie darauf im nächsten Jahr 5 % erhalten, haben Sie 11.025 €, also 25 € mehr. Das ist der berühmte Zinseszinseffekt, wenn reinvestierte Erträge zu zusätzlichen Gewinnen führen.

Je mehr Zeit man zur Verfügung hat, desto mehr kann man vom Zinseszinseffekt profitieren. Wenn Sie 10.000 € für 20 Jahre zu 5 % anlegen, erhalten Sie 27.126 €, Sie haben Ihr Geld also fast verdreifacht. Bei einer Anlage über 40 Jahre erhalten Sie 73.584 €, also das Siebenfache. Die Moral von der Geschichte? Investieren Sie so früh und so lange wie möglich.

  1. Faktor verfügbares Geld

Der zweite Faktor ist das zur Verfügung stehende Geld. Wenn Sie 1 Million zu 5 % anlegen, erhalten Sie deutlich mehr Geld, als wenn Sie 10.000 € anlegen. Auch wenn Sie keine Million zur Verfügung haben – wenn Sie jedes Jahr 5.000 € mehr verdienen (egal wie!) und dieses Geld anlegen, werden Sie Ihr Vermögen langfristig deutlich schneller und höher vermehren.

  1. Faktor Wertsteigerung

Bestimmte Anlageklassen, zu denen Immobilien oder auch Gold gehören, gewinnen im Laufe der Zeit häufig an Wert, unabhängig von der Höhe der Miete oder der erzielten Rendite. Das liegt daran, dass die Nachfrage nach Gold oder guten Immobilien höher ist als das Angebot.

Wer also in solche Anlagen investiert, verdient durch den Wertzuwachs zusätzlich Geld.

  1. Faktor Rendite

Sie erhalten Mieteinnahmen, Dividenden oder Zinsen? Gut so! Aber gibt es vielleicht Anlageklassen, bei denen Sie mehr bekommen? Das Verhältnis zwischen dem Ertrag und dem Anlageobjekt wird als Rendite bezeichnet. Beim Vermögensaufbau wollen Sie immer Ihre Rendite maximieren – und gleichzeitig das Risiko so gering wie möglich halten. Aber auch nicht zu gering, denn ohne Risiko gibt es keinen Vermögensaufbau.

  1. Faktor Fremdkapital (Hebel)

Der letzte Faktor, die Spezialzutat, ist das Fremdkapital – mehr dazu im nächsten Kapitel.

Kurz gesagt: 

  • Möglichst viel Geld verdienen, 
  • in wachstumsstarke Anlageklassen investieren, 
  • möglichst hohe Renditen erzielen, und 
  • das Ganze möglichst lange durchhalten. 

Das ist das Rezept für den Vermögensaufbau. Nicht zuletzt sollten Sie aber auch darauf achten, echte von vermeintlich erfolgreichen Anlageklassen zu vermeiden. Die leider beliebte Lebensversicherung  ist beispielsweise alles andere als ein Investmentobjekt. 

Bild eines amerikanischen Einfamilienhauses mit roter Fassade und Vorgarten

Geld schnell vermehren: Unternehmer und Fremdkapital

Jetzt denken Sie vielleicht – wie kann ich Vermögen aufbauen, wenn ich ein relativ geringes Einkommen habe? Denn Zinseszins, viel Zeit und hohe Renditen allein bringen nichts, wenn ich nicht genug Geld investiere.

Das ist richtig. Das ist das grundsätzliche Dilemma beim Vermögensaufbau. Es gibt nur zwei Wege, trotzdem Vermögen aufzubauen.

  1. Werden Sie Unternehmer

Wenn Sie nicht die richtigen Fähigkeiten oder den richtigen Lebenslauf haben, um genügend Geld in einer Anstellung zu verdienen, können Sie Unternehmer werden. Denn dies ist der einzige Beruf, wo Sie Zeit und Geld entkoppeln können und theoretisch unbegrenzt Ihr Einkommen steigern können. 

Leider haben die meisten Menschen Angst davor. Zum Glück gibt es einen Zwischenschritt: Werden Sie nebenberuflich Freelancer – so können Sie schnell mit praktischen Aufgaben und einem relativ begrenzten Skillset viel Geld verdienen.

  1. Nutzen Sie Fremdkapital 

Der zweite Weg ist die Nutzung von Fremdkapital (die Spezialzutat). Sie können beispielsweise mit einem Kredit in eine Immobilie investieren und so deutlich schneller und mehr Vermögen aufbauen – auch ohne das Geld zu haben, um die Immobilie komplett zu kaufen. 

Der Nachteil? Für den Vermögensaufbau mit Immobilien brauchen Sie eine gewisse Anfangssumme von 20.000 – 100.000 €. Damit sind wir aber auch wieder bei Weg 1 – verdienen Sie das Geld freiberuflich!

Bild eines MacBooks mit Aktienkursen

Vermögen aufbauen mit wenig Geld – so investieren Sie richtig

Nicht jeder möchte sofort Unternehmer werden, und es ist natürlich verständlich, wenn Sie nicht als Erstes eine Immobilie kaufen wollen oder können. In diesem Fall müssen Sie das Beste aus Ihrem Einkommen und Ihren Ersparnissen machen.

Das bedeutet, dass Sie Ihre Rendite so lange wie möglich maximieren müssen. Einen Liquiditäts-Notgroschen brauchen Sie natürlich trotzdem auf Ihrem Tagesgeldkonto, wo Sie die maximale Rendite für 100 Prozent Sicherheit bekommen. Alles andere sollte man in ETFs und Aktien investieren, wo man langfristig zwischen 7 und 9 Prozent Rendite pro Jahr erzielen kann.

ETFs lohnen sich vor allem für Anleger, die keine Lust auf Stock Picking haben, also die Aktien selbst aussuchen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Diversifikation (mehr dazu im nächsten Kapitel).

Luftaufnahme einer Villa mit Pool

Wie kann ich mein Geld vermehren, langfristig betrachtet

Es mag im Moment nicht so scheinen, aber der eigentliche Vermögensaufbau ist, wenn er einmal begonnen hat, relativ unspektakulär. Dennoch gibt es zwei Strategien, die man beachten sollte, um langfristig erfolgreich zu sein:

Die erste ist die Diversifikation. Das bedeutet nichts anderes, als dass man nicht alle Eier in einen Korb legen sollte. Man sollte zum Beispiel nicht sein ganzes Geld in eine einzige Aktie stecken. Denn wenn diese Aktie fällt, kann man viel Geld verlieren. Streuen Sie Ihr Kapital immer auf verschiedene Anlageklassen, um langfristig stabile Erträge zu erzielen.Beachten Sie auch das Dollar-Cost-Averaging. Das bedeutet, dass Sie nicht auf den idealen Einstiegskurs warten, sondern einfach stoisch jeden Monat den gleichen Betrag investieren. Langfristig gleichen Sie so Marktschwankungen aus und ersparen sich das ständige Nachdenken über den Markt – und vermeiden Verluste durch ein nur vermeintlich richtiges Timing.

Nahaufnahme von Goldbarren

Vermögensaufbau Österreich mit RS Finance

Vermögensbildung ist ein langfristiger Prozess – und dafür braucht es die richtigen Strategien. Zum Glück ist das keine Raketenwissenschaft. Wenn Sie die wenigen wirklich wichtigen Faktoren beachten und monatlich Geld in Ihren Vermögensaufbau investieren, kann nicht viel schiefgehen.Am schnellsten und einfachsten geht es jedoch, wenn man den richtigen Partner an seiner Seite hat. RS Finance hat sich darauf spezialisiert, Anleger beim erfolgreichen Vermögensaufbau zu unterstützen und mit Ihnen gemeinsam Ihr Finanzwissen zu entwickeln, statt Ihnen undurchsichtige Lösungen zu verkaufen.

FAQ

Wie wirkt sich der eigene Risikoappetit auf den Vermögensaufbau aus?

Je mehr Risiko Sie bereit sind einzugehen, desto höher ist Ihre mögliche Rendite – aber auch Ihr Risiko. Je höher das Risiko, desto eher sollten Sie nur dort Geld anlegen, wo auch ein Totalverlust für Sie finanziell tragbar ist.

Wie wichtig ist Liquidität im Vermögensaufbau?

Jeder Investor sollte eine Notreserve in Form von liquiden Mitteln für unvorhergesehene Ausgaben haben. In der Regel reichen drei bis sechs Monatsausgaben. Mehr aber auch nicht, denn selbst auf dem Tagesgeldkonto wird dieses Geld kaum den Wertverlust durch die Inflation ausgleichen.

Bereit, Ihren Wissensstand zu erweitern um somit Vermögen aufzubauen?

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